Die Vergabegremien

Das Quartiersmanagement will dazu beitragen, gemeinsam mit den BewohnerInnen, Gewerbetreibenden und den im Gebiet ansässigen Einrichtungen die Lebensverhältnisse zu verbessern. Dabei sollen Nachbarschaften gestärkt und die Bildungschancen erhöht werden.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat für Projekte und deren Umsetzung Mittel aus dem Programm "Soziale Stadt" in Form eines Quartiersfonds bereit gestellt. Über die Verwendung dieses Geldes können die im Gebiet wohnenden Menschen unmittelbar entscheiden.

Zwei Gremien bestimmen im Kiez mit, wo und wie die Gelder eingesetzt werden sollen:

1. Die Quartiersfonds1-Jury (Aktionsfondsjury)

Die Mitglieder der Aktionsfondsjury bewerten die Projektideen zu den QF1-Mitteln (bis 1000 Euro). Die Jury besteht aus BewohnerInnen. Wer im Gebiet wohnt und mindestens 16 Jahre alt ist, kann Mitglied werden.

2. Der Quartiersrat

Die Mitglieder des Quartiersrates bewerten Projektideen zu den QF2- und QF3-Mitteln (bis 10.000 Euro bzw. ab 10.000 Euro). Die Entscheidungen werden gemeinsam mit der Verwaltung getroffen.
Der Quartiersrat besteht mehrheitlich aus BewohnerInnen, die übrigen Mitglieder werden z.B. von Schulen, Vereinen, Kitas oder Wohnungsunternehmen benannt. Um im Quartiersrat, der sich i.d.R. einmal im Monat trifft, mitbestimmen zu können, muss man wenigstens 16 Jahre alt sein und im Gebiet entweder arbeiten oder hier wohnen.