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Am Sonntag, den 27. Mai wurde bei strahlendem Sonnenschein das Kiezzentrum Rixdorf eröffnet. Bereits seit Sommer 2015 gibt es den „STATTbereich Brüdermeine“, der sich als Ort der Begegnung versteht. Der STATTbereich nutzt den Kirchsaal der Brüdermeine u.a. als Plattform für Diskussionen oder Kulturveranstaltungen. In den letzten Monaten wurden nun der Saal und das Außengelände modernisiert und erweitert. Es gibt jetzt u.a. eine neue, energieeffiziente Heizungsanlage, Wärmedämmung sowie neue Bänke und Beete. 550.000 Euro aus dem Programm "Soziale Stadt" wurden investiert, nachdem der Quartiersrat Ganghoferstraße den Umbau befürwortet hat. Grund genug für eine Feier.
Die Brüdergemeine verbindet mit dem Zentrum auch ein inhaltliches Ziel: „Der STATTbereich ist Begegnungsstätte, Veranstaltungs- und Lernort. In ihm nehmen und geben Menschen Anteil, lassen sie Geschichten des Gelingens entstehen und erzählen sie diese weiter“, so Pfarrer Christoph Hartmann.

In seiner Eröffnungsrede betonte der neue Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel die Rolle des Kiezzentrums für das Zusammenleben in Neukölln: „Es braucht solche Ankerpunkte, die sich für den Zusammenhalt der Menschen stark machen.“ In Neukölln lebten Menschen aus 150 Nationen, so Hikel weiter, und gerade die Geschichte der Böhmischen Glaubensffüchtlinge stehe für Toleranz und Integration. In seiner Rede bedankte sich Christoph Hartmann vor allem für den unermüdlichen Einsatz alles Beteiligten. Wie wichtig das Kiezzentrum für Neukölln werden kann, zeigte sich an der Medienpräsenz bei der Eröffnung: der RBB schickte eigens ein Kamera-Team vorbei.

Die Eröffnungsfeier lief parallel zur Veranstaltung "Tag der offenen Hofgärten", an der sich auch viele Mitglieder der Brüdergemeine beteiligten. Im und vor dem Saal selbst gab es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm: der Bläserchor der Brüdergemeine spielte vor der offiziellen Eröffnung, die "Lindgrüns" sangen Frühlingslieder, Benjamin Riehm verzauberte mit seinem Hang die Zuhörer, Cornelia Dette und ihr Projekt "Shalom Habibi" sangen Lieder der Religionen und Nana & Abée gaben am frühen Abend ein Konzert im Saal. An den Wänden des Kirchsaals wurden Plakate von SOLWODI ausgestellt, die auf sexuelle und wirtschaftliche Unterdrückung von Frauen aufmerksam machen. SOLWODI ist ein überkonfessioneller und überparteilicher Verein, der Frauen in Notsituationen hilft.
An der Feier beteiligte sich auch der Verein Passa Porte e.V., der die Integration und Partizipation geflüchteter Menschen zum Ziel hat. Der Verein hat seinen Hauptsitz mittlerweile im neuen Kiezzentrum.

Folgende Maßnahmen wurden im Einzelnen umgesetzt:
Innen: Modernisierung Heizungsanlage, Flexibles Mobiliar und Vorführtechnik, Schließanlage
Außen: Barrierefreier Zugang, Möbel- und Gerätelager, Tischtennisplatte, sowie Tische und Bänke, Gemeinschaftsgarten, neue Gartengestaltung generell


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